PiEasy

Es gibt so Phasen, da hat man einfach zu viel im Kopf.
Nicht unbedingt große Probleme oder dramatische Gedanken –
sondern einfach diese ganzen kleinen Dinge, die man ständig vor sich herschiebt.
Ein Anruf, den man seit Tagen machen will.
Der Stapel Papierkram, der einen nur noch nervt.
Einkaufsliste, Geburtstagsgeschenk, Steuererklärung.
Und dann kommen noch die Gedanken dazu, die eh immer mitschwingen.
Kein Einzelnes davon haut einen um –
aber zusammen wird’s irgendwann zu viel.
Mir ging’s genauso.
Ich wusste: Wenn ich irgendwas verändern will – egal ob Ernährung, Alltag, Finanzen –
dann muss ich erstmal klarer im Kopf werden.
Nicht mein Leben komplett umkrempeln,
aber wenigstens anfangen, wieder durchzublicken.

Mein Start: Einfach mal rausgehen


Ich bin niemand, der Sport liebt.
Joggen? Fitnessstudio? Nein, danke.
Ich bin einfach spazieren gegangen.
Ganz simpel.
Ohne Kopfhörer, ohne Musik, ohne Ziel.
Ich wollte einfach mal in Ruhe denken –
oder vielleicht auch mal nicht denken müssen.
Und genau das hat funktioniert.


Plötzlich war wieder Platz im Kopf


Beim Gehen haben sich die Gedanken nicht direkt sortiert,
aber sie kamen überhaupt erst wieder hoch.
Nicht als Druck – sondern einfach als das, was sie sind:
• Dinge, die ich aufschiebe
• Aufgaben, die ich immer wieder vergesse
• Gedanken, die ich nie zu Ende denke
Ich habe nichts geplant, nichts analysiert –
ich war einfach nur unterwegs und habe wieder einen klareren Blick bekommen, weil ich mich mit mir selbst befasst habe.
Ich musste nichts leisten.
Ich war einfach mal wieder bei mir.
Und das hat gereicht.


Danach: Alles raus – einfach aufschreiben

Später habe ich mir einen Zettel genommen – ganz schlicht –
und einfach alles runtergeschrieben, was mir so eingefallen ist.
Ohne Reihenfolge, ohne Struktur.
Jeder Termin, jede Erinnerung, jedes „Müsste ich mal…“ kam auf die Liste.
Nicht, um es sofort abzuarbeiten, sondern damit es nicht mehr nur im Kopf rumgeistert.
Denn mal ehrlich:
Was auf Papier steht, muss man nicht mehr ständig mit sich rumschleppen.
Und das fühlt sich direkt leichter an.

Und ja: Die Schritte zählen auch fürs Abnehmen

Das war gar nicht der Plan – aber ich habe gemerkt:
Diese Spaziergänge haben nicht nur im Kopf was verändert.
Sie haben auch geholfen, langsam wieder in Bewegung zu kommen.
Ohne Sportplan, ohne Druck.
Einfach ein Schritt nach dem anderen.
Wie das genau mit meiner Abnahme zusammenhängt,
erzähle ich dir bald in einem extra Beitrag.


Kurz gesagt:

Du musst nicht perfekt anfangen.
Du brauchst kein Konzept.
Aber du kannst losgehen.
Raus aus dem Kopf. Raus aus dem Zuviel.
Und vielleicht – ganz nebenbei –
wieder ein bisschen näher zu dir selbst.
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PiEasy – So einfach wie nötig.
Nicht perfekt. Nicht fertig. Aber ehrlich.

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